Das EU-Energielabel

Vor mittlerweile über 20 Jahren hat die Europäische Union das EU-Energielabel eingeführt.

Inzwischen ist es Bestandteil unseres Alltags geworden. Ob bei der Anschaffung einer Waschmaschine, eines Fernsehers oder einfach nur beim Kauf einer neuen LED - Das Label soll uns helfen, ein unseren Wünschen entsprechendes, energieeffizientes Produkt zu finden. Zu diesem Zweck sind auf dem Label viele nützliche Informationen in kompakter und übersichtlicher Form abgebildet. Optisch besonders deutlich hervorgehoben sind die sogenannten Energieeffizienzklassen. Auf einer Skala von A+++ (beste) bis G (schlechteste) werden Geräte entsprechend ihres Stromverbrauchs und ihrer Effizienz eingeordnet. In die Kategorie A+++ fallen nur die Geräte, die am sparsamsten und effizientesten arbeiten. Die Kategorie G bildet das absolute Schlusslicht. Geräte die hier eingeordnet werden sind wahre Stromfresser und in der Regel technisch veraltet.

Um immer auf der Höhe der Zeit zu sein, wird die Skala regelmäßig dem aktuellen Stand der Technik angepasst. Schließlich ist beispielsweise ein Kühlschrank, der hinsichtlich des Energieverbrauchs vor zehn Jahren noch als vorbildlich galt, inzwischen längst von moderneren Modellen überholt worden.

Neben den Energieeffizienzklassen sind auf dem Label noch weitere nützliche Informationen zu finden: Wie viele Liter verbraucht beispielsweise die Waschmaschine pro Jahr, bei durchschnittlich 220 Waschgängen? Wie laut ist der Staubsauger bei maximaler Leistung? Wie viele Kilowattstunden verbraucht meine Lampe bei 1.000 Stunden Nutzung?

All diese Daten werden mittels transparenter, genormter Verfahren gewonnen.

Ein Blick auf das EU-Energielabel ermöglicht es also, die Eckdaten von Geräten in kürzester Zeit miteinander zu vergleichen. Auf diese Weise können Sie bequem das zu Ihren Wünschen passende Produkt wählen und bleiben gleichzeitig vor bösen Überraschungen bei der nächsten Stromrechnung verschont.

Eine übersichtliche Darstellung der aktuellen EU-Energielabel finden Sie in dieser Broschüre der Deutschen Energie-Agentur (dena).      

ANSPRECHPARTNER

Mathias Kluska
Projektleiter KlimaAgentur