Waschen und Trocknen

Schön, dass Sie etwas für unser Klima tun möchten. Mit unseren Tipps zeigen wir Ihnen, wie Sie bei Ihrer Wäsche Energie sparen können:

Waschen

  • Volle Beladung: Wenn die Maschine voll beladen ist, arbeitet sie am effizientesten. Nutzen Sie daher das gesamte Fassungsvermögen der Waschtrommel, ohne sie zu überladen.
  • Wasserhärte beachten: Für die Dosierung von Waschmitteln verwenden Sie in Potsdam die Wasserhärte-Stufe 3. Diese Einstellung entspricht der Verwendung von Trinkwasser mit dem Härtegrad "Hart". Sollten Sie zusätzlich Wasserenthärter entsprechend der Wasserhärte zugeben, können Sie bei herkömmlichen Waschmitteln für die geringste Wasserhärte dosieren.
  • Kein Vorwaschen: Verzichten Sie auf das Vorwaschprogramm. Hartnäckige Flecken können Sie vor dem Waschen zum Beispiel mit Gallseife oder Fleckenentferner vorbehandeln.
  • Niedrige Waschtemperatur: Wäschewaschen bei 30 statt bei 60 Grad reduziert den Energieverbrauch um bis zu 70 Prozent. Leicht verschmutze Kleidung wird schon bei 30 oder 40 Grad sauber.
  • Schleudergang: Wenn Sie einen elektrischen Wäschetrockner benutzen, ist eine Waschmaschine mit hohen Schleuderdrehzahlen sinnvoll. Modelle mit 1.600 Umdrehungen pro Minute schleudern bis zu zehn Prozent mehr Wasser aus den Textilien als Geräte mit 1.200 Touren. Das spart Energie und Zeit beim anschließenden Trocknen.

Moderne Geräte

Beim Kauf einer Waschmaschine sollten Sie sich je nach finanzieller Möglichkeit für die höchste Energieeffizienzklasse entscheiden. Bevorzugen Sie Waschmaschinen mit der Effizienzklasse A+++. Das EU-Energielabel am Gerät gibt Ihnen zum Wasser- und Stromverbrauch sowie der Schleuderwirkungsklasse ganz genau Auskunft.

EU-Energielabel für Waschmaschinen (Quelle: Europäische Kommission)

Trocknen

  • Umsonst: Lassen Sie die Wäsche am besten an der Luft trocknen. So sparen Sie sich die Energie, die ein Wäschetrockner verbraucht. Nehmen Sie die Wäsche sofort nach dem Waschgang aus der Waschmaschine und machen Sie sich die Mühe, die Wäsche vor dem Aufhängen in Form zu ziehen und zu glätten. So sparen Sie Zeit und Strom beim Bügeln.
  • Volle Beladung: Auch den Trockner sollten Sie voll beladen. Trocknen Sie daher die gesamte Waschmaschinenfüllung auf einmal. Wenn Sie zweimal die halbe Menge trocknen, verbraucht das etwa ein Drittel mehr Strom.
  • Nicht zu trocken: Übertrocknen kostet Energie und schadet zudem den Textilien. Alle Wäschestücke, die hinterher gebügelt werden, dürfen noch leicht feucht sein.
  • Vor dem Trocknen schleudern: Wenn Sie eine Waschmaschine mit einer Schleuderleistung von 1600 Umdrehungen pro Minute haben, schleudern Sie bis zu 10 Prozent mehr Wasser aus Ihrer Wäsche - Das spart Energie und Zeit beim anschließenden Trocknen.
  • Wäschetrockner regelmäßig reinigen: Angesammelte Flusen verschlechtern die Leistung Ihres Trockners. 
  • Nutzen Sie Wäschetrockner mit Wärmepumpe: Wäschetrockner sind grundsätzlich sehr stromintensiv. Herkömmliche Geräte erreichen die Energieeffizienzklassen B und C. Eine Ausnahme bilden Wäschetrockner mit Wärmepumpe, die die Wärme aus der Abluft in die Wäsche zurückleiten. Sie erreichen die Energieeffizienzklasse A. Setzen Sie beim Kauf möglichst auf die höchste Klasse.
EU-Energielabel für Trockner (Quelle: Europäische Kommission)

ANSPRECHPARTNER

Mathias Kluska
Projektleiter KlimaAgentur