Energiespeicher für Unterwegs: Der Akku

Elektroautos benötigen für den Antrieb elektrische Energie, die in igendeiner Form im Fahrzeug transportiert werden muss. Die aktuell gebräuchlichste und am besten entwickelte Methode hierfür ist der Akkumulator, kurz Akku.

Die Funktionsweise eines Akkus ist relativ einfach: Beim Aufladen wird elektrische Energie in chemische Energie umgewandelt und kann auf diesem Weg gespeichert werden. Wird nun ein Verbraucher an den Akku angeschlossen,wird die chemisch gespeicherte Energie wieder in elektrische Energie umgewandelt und kann so genutzt werden.

Uner den verschiedenen verfügbaren Technologien dominieren derzeit Lithium-Ionen-Akkumulatoren (Li-Ion) den Markt der Elektrofahrzeuge. Sie sind zuverlässige, langlebige Energiespeicher ohne Memory-Effekt. Bei relativ geringem Eigengewicht bieten sie eine hohe Energiedichte.

Mit einem voll geladenen Li-Ion-Akku kann man, je nach Fahrweise, im Schnitt etwa 150 km zurück legen. Dies ist für die meisten Strecken im Alltag absolut ausreichend. Danach muss das Auto allerdings an die Steckdose. Wie lang es dann dauert bis der Akku wieder voll geladen ist, hängt vom Fahrzeug, dem Ladestand des Akkus und der Art des Ladevorgangs ab. An einer Schnellladestation kann ein Elektroauto mittels Gleichstom in etwa einer halben Stunde zu 80 Prozent aufgeladen werden. Mit Starkstrom (Stromstärke 32 Ampere, Spannung 440 Volt) dauert es rund vier Stunden und bei 16 Ampere und 230 Volt Spannng (Standard- Ladung) nochmal etwa doppelt so lang. Bei allen Ladevorgängen gilt: Je moderner das Akku, desto schneller lädt es sich auf.

Das Elektroauto ist, trotz seiner Vorzüge, durch die momentan zur Verfügung stehenden Energiespeicher, in seinen Anwendungsmöglichkeiten begrenzt. Trotz großer Erfolge in Forschung und Enwicklung der letzten Jahre, stellen auch die modernen Technologien noch keine optimalen Lösungen hinsichtlich Leistung, Gewicht und Preis dar.

 

 

 

ANSPRECHPARTNER

Mathias Kluska
Projektleiter KlimaAgentur