Stadtradeln beendet: Potsdamer Radler haben sechsmal den Äquator umrundet

Potsdam, den 05. Oktober 2017

1453 Radlerinnen und Radler haben vom 04. bis 24. September beim Potsdamer Stadtradeln in die Pedale getreten. Das Ergebnis kann sich sehen lassen:

Insgesamt wurden 255.012 km erradelt. Das entspricht der sechsfachen Länge des Äquators! Umgerrechnet wurden dabei 36.000 kg des schädlichen Treibhausgases CO2 (Kohlenstoffdioxid) vermieden. Die individuelle Bestleistung lag bei 1.055,4 gefahrenen Kilometern.

91 Potsdamer Teams traten bei der Aktion gegeneinander an, darunter die Geschäftsbereiche der Stadtverwaltung, die Stadtwerke, die ProPotsdam GmbH sowie die verschiedenen Fraktionen des Landesparlaments, der ADFC und die Universität Potsdam.

Zu der Aktion hatten die Klimaagentur der Stadtwerke und die Landeshauptstadt Potsdam gemeinschaftlich aufgerufen.

“Unser Ziel war es, so viele Potsdamer wie möglich dazu zu bewegen, dass Auto für drei Wochen stehen zu lassen und auf das Rad umzusteigen. Wir wollten deutlich machen, dass das Fahrrad in der Stadt eine sinnvolle Alternative zum PKW seien kann und welche wichtige Rolle der innerstädtische Verkehr beim Klimaschutz spielt“, erklärt Mathias Kluska, der Leiter der Klimaagentur.

So verursacht beispielsweise ein PKW  je gefahrenem Kilometer rund 142g des klimaschädlichen Kohlenstoffdioxid (CO2). Ein Fahrrad hingegen verursacht schlimmstenfalls einen Muskelkater beim Fahrer.

 

Doch das Fahrrad ist nicht nur das umweltfreundlichste Verkehrsmittel: In der Stadt ist es auf Strecken bis fünf Kilometer im Schnitt auch das Schnellste. Staus oder Baustellen machen Radfahrern schließlich wenig aus.

ANSPRECHPARTNER

Mathias Kluska
Projektleiter KlimaAgentur

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